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Bildschirmfoto 2013-12-16 um 14.47.03

vorläufiges Rassenbild von Britta 'poison' Hoyer http://poisonmilow.deviantart.com oder http://larpwiki.de/BrittaHoyer

Dûra-Hai

Was andere über die Rasse denken

"Die Fürsten der Orks? Wenn diesertage auch die großen schwarzen, die sie Mazauk-Hai nennen wohl die gefährlichsten sind, haben doch die schmaleren Großen aus dem Norden das eigentliche Sagen. Schon seit dem ersten Zeitalter hat es mächtige Fürsten aus ihrer Linie, die sie Dûra heißen. Sie waren es, die einstmals Gundabad eroberten und die später die Hauptstreitmacht des Geisterfürsten von Angmar stellten. Ihre Brut ist heute auch in Mordor auf dem aufsteigenden Ast und besetzt dort höchste Offiziersränge. Während die Mazauk der Muskel des Feindes ist, sind sie das Hirn."

Hador vom Sirith, gondorianischer Gelehrter und Spion, neuzeitlich


Beschreibung

Orkstabelle 4

Dûra-Hai und Mazauk-Hai

Unter anderen Orkrassen werden die Dûra-hai auch "Talânuzgal" (Nordländer) genannt, während die Menschen Rhovanions sie "Hobkobolde" nennen. Sie sind die älteste Rasse der großen Orks und dienten bereits im Ersten Zeitalter Morgoth in Angband als Krieger. Viele orkische Kriegsherren, die heute Teil des reichen Legendenschatzes der alten Dûra-Sippen geworden sind, wie z.B. Gorgol der Schlächter (um 463 E.Z.(J.S.)), Boldog (um 465 E.Z.) , Othrod , Balcmeg, der Schreckliche Orcobal und der Riesenhafte Lug (alle bei der Schlacht um Gondolin 510 E.Z. verstorben) gehörten dieser Rasse an. Azog und sein Sohn Bolg waren große Dûra-Fürsten unseres Zeitalters.
Wegen ihrer Größe werden die Dûra-hai immer wieder mit den Mazauk-Hai verwechselt, obwohl man sagen kann, dass sie im Durchschnitt schmaler gebaut sind als letztere. Ihr Hauptsiedlungsraum liegt schon seit vielen Jahrhunderten, spätestens seit dem Fall Angmars, im Norden Rhovanions, wenngleich sie sich schon seit langem auch in Murdur ausgebreitet haben und nunmehr einen wichtigen Anteil der Pizurk des Gund Piztor stellen.


Dûra Verhalten & Ausrüstung

So geeint die Nordländer ihre Abstammung und ihren Anspruch auf Herrschaft hervorheben, so uneins sind Dura als Zucht. Sie sind Anführer und keine Diener, doch zu viele Rudelführer an einem Ort zerreißen die Meute. Andere Zuchten stellen keine Bedrohung für den Führungsanspruch dar: Die Hora sind zu wild und kurzsichtig; die Shira zu heißblütig für wahrhafte Führung; die Mauzauk mögen zwar bedrohlich erscheinen, doch opfern sie sich viel zu gern bei "Aufgaben für einen richtigen Uruk" und der Rest hat das Dienen im Blut. Darum umgeben sich Dura lieber mit den anderen Zuchten als mit ihres gleichen, passen sich äußerlich der jeweiligen Meute an, bis sie selbige fast konkurrenzlos übernehmen können. Auf unteren Rängen reicht dies von Bandenchefs in den Tunneln von Gundabad bis Ashurz-Posten im Heer und geht auf den wichtigeren Rängen hin zu Verwaltern und Offizieren. Die Zeit spielt für sie - zumindest für jene mit unverdünnten, langlebigen Blut. Dabei mag ein Dura sich der Meute anpassen oder gar im Norden etwas verwildert aussehen, doch der Führungsanspruch muss ebenso nach Außen getragen werden. Lumpen sind etwas für Dienerrassen, während sich Anführer als erstes von der Beute bedienen. Lebensverlängernder Pragmatismus (stabiles Leder und/oder Stahl, aufgabenspezifische Ausrüstung) wird kombiniert mit offensichtlichen Zugehörigkeits- und Rangabzeichen, besserer Beute und dem Erhalt einer mindestens guten Qualität der Ausrüstung.


Physiognomie

Größe: 1,85 m – 1,95 m
Statur: schmal bis kräftig gebaut
Haut: dunkelgraue Haut
Gesicht: etwas lichteres Haar ("Geheimratsecken"), flache Stirn, breite und flache "Boxernasen"
Augen: diverse unterschiedliche Augenfarben sind verbreitet
Gliedmaßen: lange Arme und Beine

 

Alter (in Hîsht-Dûmpu)

Dâg (Kleinkind): 3-5
Fîm (Jugendlicher): 6-8
Uruk/-lob (Erwachsen): ab 9
grobes Höchstalter: 32
Tragezeit: 7 Monate
Anzahl der Welpen in einem Wurf: 1 - 2 Foshân (Junge)


Geschichte

Nach dem Fall Angbands war die Rasse der Dûra-hai, die damals die Elite der Fußsoldaten im Heer Morgoths stellte, beinahe ausgerottet. Die wenigen Überlebenden flohen gen Südosten und fristeten ein Dasein als Räuber und Nomaden. Erst nach einigen Jahrhunderten ließen sich vereinzelte Stämme an den Ufern des Anduin, den Säumen des Grünwalds oder in den Tälern des Nebelgebirges nieder. Im ersten Jahrtausend des Zweiten Zeitalters gerieten sie unter den Einfluss Saurons. Viele Dûra-Sippen schlossen sich ihm an und dienten ihm als Krieger, Offiziere oder Sklavenaufseher. Jene, die sich widersetzen, wurden ausgelöscht oder mussten die Flucht gen Norden antreten. Zwischen 1000 und 1600 Z.Z. wurde einigen verdienten Dûra-Fürsten Land in Murdur zugewiesen, welches sie fortan verwalten sollten. Im Gegenzug schworen sie ewige Treue und verpflichteten sich, den Shakhbûrz regelmäßig mit Truppen zu beliefern. Im 17. Jahrhundert des Z.Z. wurde die Zahl der Dûra-Stämme Rhovanions durch den Krieg gegen die Elben Eriadors enorm dezimiert. Einige Abtrünnige und Deserteure eroberten nach der Niederlage den Berg Gundabad und vertrieben die Zwerge aus den Stollen. Die einstige Hauptstadt der Zwerge wurde nun von Dûra-Fürsten regiert, deren Nachfahren sich erst hunderte Jahre später wieder offiziell zum Shakhbûrz bekannten.

Schon seit dem Zweitem Zeitalter kam es immer wieder zu blutigen Kriegen der Dûra-hai Rhovanions mit dem Waldlandreich, die wellenartige Siedlungsbewegungen von Dûra-Sippen nach Murdur, Gundabad, Dol Guldur oder ins Nebelgebirge provozierten.

Den Nazgûl gelang es im dritten Jahrtausend, die Dûra-Stämme zu einen und gemeinsam zu Vasallen Murdurs zu machen, nachdem sich besonders in Rhovanion immer wieder Dûra-Fürsten dem Shakhbûrz widersetzt hatten. Nach dem Fall von Lugbûrz wurde das Bündnis jedoch zerschlagen. Die Dûra-hai Murdurs verloren ihre Lande und flohen mehrheitlich gen Norden in ihre alten Heimatgebiete. Auch zahlreiche andere Stützpunkte des Shakhbûrz fielen und die unterlegenen Dûra-hai waren erneut dazu gezwungen, sich in Wäldern und Bergen zu verstecken.

Im Dritten Zeitalter mieden die Dûra-hai, die sich abermals in Rhovanion ausgebreitet hatten, zunächst die Nähe des Shakhbûrz. Nur wenige dienten ihm zunächst in Dol Guldur, wo die Hora-hai indes hoch in seiner Gunst standen, da sie sich ihm willfährig unterworfen hatten. Das Erscheinen des Shatraug-Goth um 1200 D.Z., des Fürsten der Nazgûl, ermunterte viele Dûra-Fürsten hingegen, sich ihm anzuschließen. Tatkräftig bauten sie in Angmar ein eigenes Reich auf und kämpften an vorderster Front bei den Eroberungszügen des Hexenkönigs. Derweil drangen einige aus dem nördlichen Düsterwald geflohene Dûra-Sippen unbemerkt nach Murdur vor, um ihre alten Besitzungen neu zu besiedeln. Nach dem Untergang Angmars 1975 D.Z. zogen sich die wenigen verbliebenen Dûra-hai ins Nebelgebirge und nach Rhovanion zurück. Einige Sippen nahmen wenige Jahrzehnte später erneut Gundabad ein, andere folgten dem Ruf des Shatraug-Goth nach Murdur.

Die Zahl und der Einfluss der Dûra-hai wuchs nun stetig. Bei der Eroberung von Minas Ithil, dem späteren Minas Morgul, spielten die Truppen der Dûra-Fürsten im Heer des Hexenkönigs eine entscheidende Rolle. Wie in Murdur, bekleideten sie nach dem Fall der Hora-hai nun auch in Dol Guldur wichtige Ämter und Ränge. Erst durch das Aufkommen der Mazauk-hai begann ihre Bedeutung im Gund Piztor zu schwinden. Viele Dûra-Fürsten wurden im Laufe der Zeit zu gierig, weshalb der Shakhbûrz sie kurzerhand absetzte. Oft wurden ihre Stammesgebiete oder Ländereien an Würdenträger anderer Rassen, vorwiegend natürlich verdiente Mazauk-hai, neu vergeben, weshalb mancherorts Dûra-hai nicht sonderlich gut auf Mazauk-hai zu sprechen sind. Auch wenn die große Zeit der Dûra-hai abgelaufen sein mag, stellen sie noch heute eine beträchtliche Machtbasis in Murdur und so gut wie allen Außenposten des Reiches dar.

Im Laufe der Jahrtausende hat sich bei vielen Dûra-Sippen eine Art "Soldatenadel" etabliert, der eine völlige Abkehr von den früheren Stammesstrukturen bedeutete. Nicht das vererbte Blut allein, sondern die Fähigkeiten als Krieger und die Mitgliedschaft in derselben Einheit machen bei ihnen so etwas wie Verwandtschaft aus. Dieses Modell wurde insbesondere innerhalb Murdurs von vielen Urukstämmen übernommen und aus dieser Auslese für den Krieg entstanden die ersten gezielten Züchtungen. Den Lebensmittelpunkt solcher Gemeinschaften bildeten nun große Kasernenanlagen, Festungen, Feldlager und Bruthöhlen – und nicht mehr die Stammesgebiete. Es ist denkbar, dass sich diese Entwicklung in jedem Zeitalter aufs Neue wiederholte und jedes Mal gezielt vom Shakhbûrz angeschoben wurde. Mittlerweile sind eine nicht zu verachtende Anzahl von Dûra-hai jedoch dazu übergegangen, wieder viel mehr Wert auf ihre wirklichen Blutlinien zu legen. Sie schmücken sich mit den Taten Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende alter Ahnen und zahlen hohe Preise dafür, in der Dushgoi herausfinden zu lassen, ob sie nicht Nachfahren eines großen Fürsten oder Helden ihrer Rasse sind.


Selbstbild

"Du fragst, ob ich würdig bin, diese Truppe zu führen, Mautor? Rûz! Meine erhabene Blutlinie lässt sich bis auf Mor-Hosh zurückführen, den Maugoth von  Ronk'karn. Meine Klinge durchschnitt schon Shara-Kehlen als die Hora-Brut noch auf Bäumen wohnte und es die Mazauk-hai noch nicht einmal gab. Die Taten der Altvorderen meines Grish haben Murdur zu dem gemacht, was es heute ist. Und noch heute beseelt die Gnade des Shakhbûrz meinen Leib. Also wage es nie wieder, an meiner Eignung zu zweifeln!"

Grumbull Sulgrish, Pizdur aus der Uruk-goi


"Akh, Pizurk. Die Durbaghâsh schätzen deine Treue. Wie immer kannst du dir unseres Stillschweigens gewiss sein. Was allerdings dein Anliegen betrifft... Du bist den Durbaghâsh noch einige Gefallen schuldig. Ist es da nicht eher an uns, Forderungen zu stellen? Meine Kranklûb hier hat sicher Verwendung für dich. Was höre ich da? War das ein Widerwort? Skrizg, du heuchlerischer Wurm! Ich werde dich lehren, wem du in Ronkbûrzum zu gehorchen hast!"

Draug-Skûm, Pizgal in Moria, Sohn der Durbaghâsh


Vorkommen

Ort

Vorkommen

eigene Zucht?

Bemerkungen

Lugbûrz

mittel

nein

v.a. in administrativen Positionen

Dol Guldur

häufig

ja

Udûn

häufig

einige

Gorgoroth

häufig

diverse

mannigfache Dûra-Siedlungen und Zuchtstätten

Doraz-Mor

selten

nein

Dushgoi

selten

nein

Nûrn

mittel

nein

Cirith-Ungol

selten

nein

Rest-Murdur

mittel, abnehmend

einige

Ronkbûrzum

mittel

ja

einige Sippenverbände

Uruk-Goi

sehr häufig

diverse

etliche Sippenverbände

Gundabad

sehr häufig

diverse

etliche Sippenverbände

Rest-Nebelgebirge

mittel

vereinzelte

ein paar alteingesessene Sippen im Norden

Taubûrz

mittel

vereinzelte

viele Sippen im Norden, selten auch Deserteure

ehem. Angmar

häufig

einige

Traditionalisten, wenig Kontakt nach Murdur

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