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Bos'Dur-Ghâsh Symbol

Dur-Ghâsh

Kurze Zusammenfassung und weitere Namen

Der Balrog von Moria:

Weitere Namen: „Dur-Ghâsh“ („großes Feuer“), Durins Fluch (Name der Zwerge für ihn). "Selbst die Diener Saurons fürchten ihn, auch wenn sie sich in Moria mit ihm arrangiert zu haben scheinen." Eine Kreatur wie der Balrog mischt sich nur äußerst selten in die Belange Normalsterblicher ein, denn er ist über die Gesetze der Zeit erhaben. So hält er sich in der Regel in den für andere unzugänglichen Tiefen unterhalb seines einstigen Verlieses auf und hegt nur seltenen Kontakt zu den wenigen erwählten "Hohepriestern" der Ronk-Hai.

Mit diesem Balrog kämpft Gandalf der Graue, als er mit der Gemeinschaft des Ringes die Minen von Moria durchquert. Er wird von dem Balrog, den er Flamme von Udun (Udun ist die Sindarin-Bezeichnung für die erste Festung Melkors in Mittelerde, Quenya: Utumno) nennt, in den Abgrund gerissen. Sie kämpfen von tief unter dem Nebelgebirge bis zum Gipfel des Zirak-zigil, wo Gandalf den Balrog letztlich besiegt, allerdings um den Preis seines eigenen sterblichen Körpers.

Geschichtlicher Abriss

Über Balrogs:

Balrogs (Sindarin für „mächtige Dämonen“; in Quenya: Valaraukar = „mächtige Dämonen“ oder „Feuergeißler“ genannt) sind Maiar niedrigeren Ranges, die - wie Sauron - von Melkor verführt werden. Sie verfügen zweifellos über Intelligenz, es wird aber nie konkret beschrieben, ob sie auch über die Fähigkeit des Sprechens verfügen. Wahrscheinlich äußern sie sich durch Suggestion, Telepathie und Gebärden. In der Hierarchie Melkors wird den anfangs zahlreichen Balrogs viel Macht über niedere Geschöpfe wie Orks und Trolle zugesprochen. Im Buch der verschollenen Geschichten, einer Frühfassung des Silmarillion, wird ihre Zahl als sehr groß, der einzelne allerdings als schwach beschrieben.

Als Maiar – an sich ohne spezifische äußere Erscheinung – treten sie, nachdem sie Arda betreten und sich Melkor unterworfen haben, in der Gestalt großer, humanoider Wesen auf, die von Feuer erfüllt sind und sich in Flammen und Schatten hüllen. Bewaffnet ist zumindest der Balrog von Moria mit einer mehrfach begeißelten, feurigen Peitsche. Im ersten Zeitalter gehören sie zu den gefürchtetsten Dienern Melkors.

Der einzige namentlich erwähnte Balrog ist Gothmog, der Fürst der Balrogs und Feldherr von Angband. Er kommt mehrmals im Silmarillion vor, tötet unter anderem Feanor und Fingon und wird schließlich in der Schlacht um Gondolin von dem Elbenhauptmann Ecthelion vernichtet, der in diesem Kampf ebenfalls sein Leben verliert.

Die meisten Balrogs gehen in der Schlacht, die zum Fall von Angband führt, zugrunde. Einer kleinen Schar gelingt es jedoch, zu entkommen, indem sie sich „an den Wurzeln der Erde“ verbergen. Einer von ihnen flüchtet sich in die tiefsten Abgründe des Nebelgebirges. Als die Zwerge in den Minen von Moria immer tiefer graben, wecken sie diesen Balrog. Er erschlägt viele der Zwerge, unter ihnen auch König Durin VI. Sie fliehen und nennen den Balrog „Durins Fluch“.

Die Frage, ob Balrogs Flügel haben, ist unter Tolkien-Fans umstritten. Anknüpfungspunkt für die Diskussion sind vor allem zwei Sätze aus dem Herrn der Ringe (Die Gefährten, 2. Buch, Die Brücke von Khazad-dûm, in der Übersetzung von Margaret Carroux): „[Der Balrog] blieb wieder stehen und schaute ihn [Gandalf] an, und der Schatten um ihn reckte sich wie zwei riesige Flügel.“ und „Langsam ging er weiter auf der Brücke, und plötzlich richtete er sich zu seiner ganzen Größe auf, und seine Flügel erstreckten sich von Wand zu Wand […].“

Interpretiert man die zweite Passage wörtlich, ist klar, dass der Balrog Flügel hat. Versteht man sie dagegen eher metaphorisch und bezieht die Aussage auf den ersten Satz (zwei Absätze zuvor), sind die „Flügel“ Ausformungen des – vom Balrog beeinflussbaren – Schattens.

Verbunden damit sind Diskussionen über die Größe der Balrogs (die Annahmen reichen von „gut mannshoch“ bis „groß wie ein Haus“) oder die Frage, inwieweit die Balrogs als Maiar überhaupt noch in der Lage sind, ihre Gestalt zu verändern.

Domänen/Eigenschaften

Der Bos'Dur-Ghâsh

Kurzzusammenfassung

Hintergrund

Aufbau des Kults