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Minas Ithil abe papakhian

Minas ithil, später Dushgoi

Dushgoi

auch als Minas Morgul bekannt. Ehemaliges Minas Ithil, selten auch Mondturm oder Turm der Zauberei genannt.



Beschreibung

Ushgoi

Lage

Im Tal von Imlad Morgul, an den westlichen Hängen des Ephel Dúath.

Die Rolle für Mordor

Umwelt

Die Stadt

Minas Morgul ist eine Stadt erbaut aus weißen Marmor auf einem Felssockel in einem Tal, welches in den Ephel Dûath hineinführt.

Um in die Stadt zu gelangen muss man über eine Brücke zum Haupttor, welches an der Nordwand gelegen ist.

Den Weg der Brücke säumen abscheulich gestaltete Skulpturen von Menschen und Tieren.

Hinter schützenden hohen Mauern befinden sich viele Häuser die sich auf dem Sockel hinauf ziehen auf dem die Stadt steht, hinauf bis zur höchsten Ebene. Dort befindet sich ein großer Platz auf dem der Turm des Mondes errichtet wurde. Die Spitze des Turms soll sich auf mysteriöse Art und Weise um sich selbst drehen. Die Bauweise soll sich seit der Eroberung Minas Ithils nicht sonderlich geändert haben, außer dass die einstige Schönheit dem Schrecken gewichen sein soll. Die Häuser sowie auch der Turm sind mit unzähligen Fenstern gespickt, welche leer und düster erscheinen.

Die Stadt Minas Ithil wurde so erbaut, dass der weiße Mamor das Mondlicht auf schönste und hellste Art und Weise wiedergab und so die Stadt Nacht um Nacht erstrahlen ließ. Daher auch der Name Mondturm. Nachdem sich dort die Neun niederließen und Minas Morgul errichteten wandelte sich das nächtliche Mondlicht in etwas kränkliches, unheimlich düsteres; ein Licht welches keine Helligkeit von sich zu geben scheint und seine Umgebung unwirklich erscheinen lässt.

Die Pflanzen rund um die Stadt sind verdorrt und giftig geworden. Selbst der Morgulbach führt seitdem giftiges Wasser mit sich.

Bevölkerung

Die Stadt ist eine Hochburg für Bildung. Nirgendwo sonst in Murdur dürften derart weitreichende magische Forschungen betrieben werden. Es existieren dort mehrere "Schulen" und Zirkel, in denen angehende Shatraug in magischen Disziplinen wie Beherrschung oder Beschwörung, aber auch in weltlicheren Fächern wie Rhetorik, Missionierung oder den Lehren des Auges ausgebildet werden. Für eine Stadt, die mehrheitlich von Orks bewohnt wird, ist Minas Morgul also verhältnismäßig zivilisiert, aber eben auch verfallen, abstoßend, grauenhaft und auf Dauer wahnsinnig machend.

Die Bevölkerung von MInas Morgul besteht daher hauptsächlich aus Kultanhängern und vielen Uruks die die Magie der Neun studieren wollen. Es haben sich hier auch einige Oberhäupter der Kulte niedergelassen.

Die Stadt besitzt kaum Späher, hat dafür aber ihre bekannte Totenmondlegion. Eine Eliteeinheit, die für ihre Loyalität und ihren leichten Wahnsinn bekannt ist und die hauptsächlich aus Mazauk-Hai besteht.

Anders als in anderen Städten Mordors findet man hier auch einen beträchtlichen Anteil an anderen Dienern des Auges, u.a. einige Schwarze Númenórer.

Denjenigen, die sich länger in der Stadt aufhalten, ist dies über kurz oder lang anzumerken. Sowohl der physische als auch der geistige Verfall ist durch die bösartige Hexerei und die bloße Präsenz der Nazgûl nicht aufzuhalten. Niemand hält sich dort gern oder gar freiwillig lange auf.

Geschichte

3320 Z.Z.

Minas Ithil wird erbaut. In der Stadt des Mondes lässt sich Isildur nieder, regiert aber jedoch weiterhin mit seinem Bruder Anárion ihre Reich Gondor von Osgiliath aus. Die Stadt Minas Ithil bekommt ihren Standort aus startegischen Gründen um den oberhalb der Stadt liegenden Pass nach Mordor zu sichern.


3429 Z.Z.

Sauron wird wieder aktiver und überfällt aufgrund seiner Lage als erstes Minas Ithil. Der Weiße Baum wird verbrannt. Doch Isildur kann einen Sprössling und seine Familie aus der Stadt retten.

ca. 3434 Z.Z

Die Armee des Letzten Bündnisses erobert die Stadt zurück, doch Minas Ithil erlangt nie wieder die Bedeutung zurück die es mal inne hatte. Die ehemals strategische Bedeutung war fast vollends verloren, es wurde lediglich noch der Pass nach Mordor bewacht, um das Böse aus Gondor fern zu halten.

1636 D.Z.

Die Große Pest hält Einzug in Minas Ithil und löscht die Bevölkerung fast vollständig aus.

Durch die stark dezimierte Bevölkerung verfiehl die Stadt nach und nach, und der Pass nach Mordor wurde stark vernachlässigt.

Langsam siedelten sich wieder in der Nähe Uruks und ähnliches Gezücht an.


ca. 1975 D.Z.

In der Schlacht von Fornost wird Angmar erobert. Der Hexenkönig wird vertrieben und Angmar geht unter.

Der Hexenkönig floh nach Mordor, woraufhin er alle anderen Nazgûl zusammenrief und seine Kräfte neu sammelte.

2000 D.Z.

Mit neu gesammelter Kraft holte der Hexenkönig zum Angriff gegen Minas Ithil aus. Nach zweijähriger Belagerung war die Verteidigung gebrochen. Die Stadt und der Palantir verfielen ins Dunkel und gingen in den Besitz Saurons über.

Ab jetzt wurde Minas Ithil Minas Morgul genannt, in der schwarzen Sprache: Dushgoi.

2043 D.Z. - 2050 D.Z.

Der Hexenkönig fängt eine Fehde mit dem letzen König von Gondor, Eamur, an. Schließlich nimmt dieser eine Herausfordeung zu einem Zweikampf an und reitet nach MInas Morgul. Er und sein Gefolge wurden seitdem nie wieder gesehen. Danach schien Gondor von den Nazgûl in Ruhe gelassen zu werden und es kehrte augenscheinlich Ruhe um Minas Morgul ein.

Dushgoi Ted Masmith

Minas Morgul von ted Nasmith

Quellentexte

„Isildur und Anarion wurden nach Süden getrieben, und schließlich führten sie ihre Schiffe den Großen Strom, den Anduin, hinauf, der aus Rhovanion kommt und in der Bucht von Belfalas ins Westmeer mündet; und sie gründeten ein Reich in jenen Landen die später Gondor hießen, … Die Hauptstadt dieses südlichen Reiches war Osgilath, durch das der Große Strom mitten hindurchfloss; … Nach beiden Seiten hin erbauten sie noch weitere feste Plätze: nach Osten zu Minas Ithil, den Turm des aufgehenden Mondes, auf einem Vorsprung des Schattengebirges als Drohung gegen Mordor, und nach Westen zu Minas Anor, den Turm der untergehenden Sonne, am Fuß des Berges Mindolluin, zum Schutz gegen die wilden Menschen in den Tälern. In Minas Ithil war Isildurs und in Minas Anor war Anárions Haus, …
Viel Schätze und Erbstücke von Macht und Wert hatten die Flüchtlinge aus Númenor mitgebracht, und deren berühmteste waren die Sieben Steine und der Weiße Baum. Der Weiße Baum war aus dem Samen Nimloths des Schönen entsprossen, der in den Königsgärten von Armenelos in Númenor stand, bis ihn Sauron verbrannte; Nimloth wieder stammte von dem Baum von Tirion ab, und der war ein Abbild des Ältesten Baumes, Teleperions des Weißen, den Yavanna im Lande der Valar hatte wachsen lassen. Zum Andenken an die Eldar und das Licht von Valinor wurde der Baum in Minas Ithil vor Isildurs Haus eingepflanzt, denn Isildur war es, der eine Frucht Nimloths vor der Vernichtung gerettet hatte; …
Als Sauron nun seine Zeit gekommen sah, fiel er mit großer Macht in das neue Reich von Gondor ein, eroberte Minas Ithil und vernichtete den Weißen Baum Isildurs, der dort wuchs. Isildur jedoch entkam und rette einen Sämling des Baumes; mit seinem Weib und seinen Söhnen fuhr er zu Schiff flussabwärts, und von der Mündung des Anduin stachen sie in See, um Elendil zu erreichen. Unterdessen Verteidigte Anárion Osgiliath gegen den Feind und trieb ihn einstweilen in die Berge zurück; doch Sauron sammelte neue Kräfte, und Anárion wusste, dass sein Reich nicht lange standhalten würde, wenn keine Hilfe käme.“

Das Silamrillion; Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter'
Mond schilde

Schilde mit dem Auge in Mond-Form