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Bildschirmfoto 2013-12-16 um 14.48.01

vorläufiges Rassenbild von Britta 'poison' Hoyer http://poisonmilow.deviantart.com oder http://larpwiki.de/BrittaHoyer

Ronk-Hai

Beschreibung

Ronk-Hai erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 120 bis 175 Zentimetern. Die Schulterhöhe beträgt ca. 80 bis 135 Zentimeter. Der Ronk-Hai ist mit 40 bis 65 Kilogramm nach dem Snaga-Hai die zweitkleinste und -leichteste Art. Es gibt keinen signifikanten Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich Größe, Körperform oder Gewicht. Die Körperhaltung ist leicht gekrümmt und von schmaler Statur, im Sinne seines Lebensraumes. Die Skelettelemente sind meistens sehr dünn und zart ausgebildet, um ein möglichst geringes Gewicht zu bilden. Das erklärt ihre schmale Statur mit den dünnen Arme und Beinen sowie den knöchern wirkenden Pranken die von widrigen bzw. angepassten Lebensumständen unter der Erde zeugen.

Die Köpfe der Ronks unterscheiden sich beträchtlich von anderen Uruks. Die gewölbt konische Schädelform mit spitzem Kinn und hoher ausgeprägter Stirn sind typisch. Die Stirn ist hoch, flach und sehr markant. Viele haben außergewöhnlich geformte Nasen, Nasenblätter oder andere Gesichtsstrukturen, die zum Aussenden oder Verstärken der Lautbildung dienen. Die Ohren, die bei dieser Rasse drastisch vergrößert sind, sind oft mit Rillen oder Furchen versehen, die der Verbesserung des Gehörsinns dient. Die Ronk-Hai schmücken ihre Ohren oft voller Stolz, denn sie unterstützen ihre Fähigkeit des Überlebens und machen sie unter anderem zu einer Außergewöhnlichkeit.

Ihre Köpfe sind mit markanten Jochbeinknochen versehen, die ein Teil der riesigen Augenhöhlen sind. Die tiefliegenden Augenhöhlen sollen die meistens sehr kleinen Augen mit den wimpernlosen Augenlidern, vor feinsten Steinsplittern und anderweitigen Verletzungen wie dem Lichteinfall etc. schützen. Die Augen aller Ronks sind mit einer außergewöhnlichen Sehleistung ausgestattet, was ihnen auch die Sicht in der Nacht ermöglicht. Die Augenfarben können variieren.

Die ledrige Haut die von fahl gräulich bis ins schwärzliche geht und muss vor starken Lichteinfall geschützt werden. Die ledrige Haut sorgt dafür, dass Verletzungen kleinerer Art keine, bis nur kleine Wunden zurücklassen. Ihr Kiefer ist von dünnen Lippen umrandet die sich evolutionär zurückgebildet haben, dafür hat sich der Kiefer vergrößert und Platz geschaffen für eine unzählige Menge an Spitzen Zähen. Diese Zähne sind klingenförmig gebaut und dienen dem Zerschneiden und Zerkleinern von Nahrung und ihren Opfern. Die Haare sind rau und schwarz. Die Mähne kann durch Schmuck aufgerichtet werden, wodurch der Ronk-Hai größer und mächtiger erscheinen will, um dem Dur-Gâsh nachzueifern.

Physiognomie

Größe: 120 cm bis ca. 170 cm
Statur: schlank, schmal, klein, drahtig
Haut: ledrig, von fahlgrau bis schwärzlich, lichtempfindlich
Gesicht: spitzes Kinn, hohe, ausgeprägte Stirn, markante Jochbeine und tief liegende Augenhöhlen, große auffällige Ohren
Augen: Augenfarbe kann variieren
Gliedmaßen: dünne Arme und Beine

Alter (in Hîsht-Dûmpu)

Dâg (Kleinkind): 2 - 3
Fîm (Jugendlicher): 4 - 5
Uruk/-lob (Erwachsen): ab 6
grobes Höchstalter: 22
Tragezeit: 4 Monate
Anzahl der Welpen in einem Wurf: 4 - 7  Foshân (Junge)

Geschichte

Die Ronk-Hai sind jene Brut, die man als einzige als in Moria heimisch bezeichnen kann. Ihre Linie lässt sich bis auf jene Nâz-Hai zurückführen, die als erste begannen, dem Dur-Ghâsh zu huldigen. Sie wussten nicht, worum es sich bei diesem Wesen handelte und wo es herkam, doch sie begriffen schnell, dass es über eine für sie unbegreifliche Macht verfügte und unterwarfen sich daher vollends seinem Willen.  Dies ist auch der Grund, warum die Ronk-Hai als einzige über die Jahrhunderte in Moria überdauerten. Alle anderen verfolgten eigene, zu egoistische Ziele und fielen daher bei der mächtigen Kreatur bald in Ungnade. Als bestes Beispiel lässt sich der Dûra-Häuptling Azog nennen, der unter den Augen des Balrogs im Krieg gegen die Zwerge fiel, während dieser seine „Getreuen“ in Sicherheit brachte.

Das Nâz-Hai-Blut der Ronk-Hai mischte sich im Laufe der Zeit hauptsächlich mit dem Blut jener Snaga-Hai, die es vermochten, den unerbittlichen Peitschenhieben der Diener des Auges in die entlegenen, finsteren Stollen, tief unter der alten Zwergenstadt, zu entfliehen. Durch die Vermischung mit den Snaga-Hai sind viele Ronk-Hai heute kleiner als gewöhnliche Nâz-Hai, zeichnen sich jedoch auch durch besondere Zähigkeit und Wendigkeit aus. Da viele Jahrhunderte kaum Kontakt zur Außenwelt bestand, ist mittlerweile eine völlig eigene Orkrasse entstanden, die perfekt an das Leben in den feuchten und dunklen Höhlengänge angepasst ist.

Noch heute dienen die tiefen, engen Gruben viele Meilen unter dem Berg den Ronk-Hai als Lebens- und Rückzugsraum, denn dies ist der Ort, an den die Truppen Mordors bislang nicht vorzudringen vermochten. Dennoch ließ sich ein Kontakt zwischen den Ronk-Hai und den Besatzern mit der Zeit nicht vermeiden. Immer wieder wechselten sich Perioden der Unterdrückung durch die Truppen des Auges und des Austausches mit ihnen ab. Dabei wurden die Ronk-Hai meist als Arbeitssklaven in den niedrigen Stollen eingesetzt.  Dank der ständigen Indoktrination durch die Diener des Auges haben viele Ronk-Hai den Shakhbûrz inzwischen als bedeutende Macht über, vor allem aber neben dem Dur-Ghâsh akzeptieren gelernt. Einzig die Hohepriester des Dur-Ghâsh, denen ihm selbst gegenüberzutreten als einzigen gestattet ist und welche die tiefe Dunkelheit nie verlassen, sind noch immer voll erbittertem Hass gegen die Truppen Mordors. Beide Seiten haben sich dieser Tage zusammengerauft, um der stetig wachsenden Bedrohung durch die immer häufiger werdenden Zwergenüberfälle wirksam entgegen treten zu können.

Selbstbild

Gruppenleben:
Ronk-Hai zeigen bei ihrem Sozialverhalten eine große Vielfalt. Es gibt Berichte über einzelgängerische Ronks, über stabile Paarbindungen (hierbei ist nicht unbedingt die geschlechtliche Rolle gemeint) und über das Zusammenleben in Gruppen. Das Sozialverhalten dieser Art ist variabel, überwiegend leben die Ronk-Hai in Gruppen. Miteinander verwandte Weibchen bilden darin den Kern. Im Allgemeinen kann man sagen umfassen die Clans 40 bis 400 Ihrer Art. Da die Höhlen von Ronkbûrzum tief und verschlungen sind haben sich auf den jeweiligen Ebenen auch verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Größen und Aufgaben etc. gebildet, die in Kontakt zueinander stehen um z.B. Tauschhandel, Nahrung, Fortpflanzung, etc. gewährleisten zu können. Nur bei hoher Populationsdichte etablieren sich Rangordnungen. Männchen und Weibchen haben ihre jeweils eigenen Hierarchien, und beide Geschlechter sind gleichberechtigt. Die Weibchen sind dominant und etablieren eine strikte Rangordnung, wobei die Ränge erblich sind. Der Rang der Männchen ist umso größer, je länger sie der Gruppe angehören.

Zur Aufzucht ihres Nachwuchses genügen ihnen Felsspalten in denen die jungen Ronks geschützt aber gleichsam auf die Lebensumstände vorbereitet werden. Außerhalb der Paarungszeit zeigen sie kaum geschlechtsspezifisches Sozialverhalten zum anderen Geschlecht. Sie bewohnen getrennte Baue und gehen getrennt auf Nahrungssuche. 
Ronk-Hai sind überwiegend Aasfresser, die aber auch selbst getötete Beutetiere und pflanzliches Material sowie Amphibien, Insekten oder Fische verzehren. Einen Großteil ihrer Nahrung macht das Aas größerer Wirbeltiere aus. Dank ihres kräftigen Gebisses können sie auch dicke Knochen zerbrechen. Die im Aas enthaltenen bakteriellen Gifte beeinträchtigen weder ihr Verdauungs- noch ihr Immunsystem. Ronks zeigen generell kannibalische Züge und das relativ offen. Das heißt sie machen weder vor der eigenen Rasse noch anderen Uruk-Rassen halt. Andere Uruk-Rassen sind meist stolz darauf, es sich leisten zu können, auf Kannibalismus zu verzichten.

Innerhalb von Ronk-Hai Gruppen gibt es ein spezielles Begrüßungsritual. Sie schnuppern an der Nase, flehmen an den Lefzen des anderen, oder lecken an dessen Gliedmaßen. Sie stoßen bestenfalls Knurr- oder Fauchlaute aus, die nur über geringe Distanzen vernehmbar sind. Sogenannte Fellpflege ist bei vertrauten Ronks eine Bekundung von Anerkennung und Gruppenzugehörigkeit. Wird ein Ronk im Beisein anderer Ronk-Hai angegriffen wird wider aller Umstände eine Rotte gebildet und zur Verteidigung des angegriffenen Ronks übergegangen. Allerdings immer nur soweit wie das eigene Leben gesichert ist – es genügt der Anschein.


Reviere und Arterkennung:
Ronk-Hai sind territoriale Orks. Durch Kriege und die hohen Verluste durch den Krieg gegen die Zwerge haben sie ihr Refugium rein auf die Höhlen von Ronkbûrzum beschränkt, bzw. wurden bis dahin zurückgedrängt. Ronk-Hai sind in der Regel nicht sehr wählerisch in Bezug auf ihren Lebensraum. Vorzugsweise aber in dunklen, feuchten Gefilden in denen sie ihre körperlichen Fähigkeiten vollkommen einsetzen können.

Die Reviere werden mit einem Sekret das in ihrer Speicheldrüse produziert wird markiert, dieses ist weißlich oder gelblich gefärbt und streng riechend. Je nach Zustand der Situation in der sich ein Ronk-Hai befindet wird dieses Sekret in unterschiedlicher Konsistenz produziert und läuft ihm in dünnen weißlichen bis hin zu langen zähen Fäden die Leftzen hinunter. Dieses Sekret dient dem Ronk-Hai als Verdauungsenzym, um seine Nahrung zu zersetzten, es wird auch zur Aufzucht der Jungen als Nahrungszugabe beigegeben. In der Körperpflege entwickelt es wahrscheinlich auch arttypische Geruchsstoffe die zur allgemeinen Wiedererkennung dienen. Des Weiteren dient es ihm als Code für den Gegenüber. Er kann dadurch sein Revier, die unterschiedlichen Ränge, Geschlechter, Verhaltensweisen, oder Krankheiten seiner Artgenossen erkennen.

Für den Kampf ist ihm dieses Sekret zur Abschreckung/Abwehr dienlich. Bei Feinden löst Ekel aus, da es unter anderem den Anschein von tödlichen Krankheiten erweckt, tatsächlich führt es bei Berührung zu schweren Entzündungen von Wunden.


Gier und Überleben:
Zusätzlich legen alle Ronk-Hai in der Nähe der Reviergrenzen oder bei häufig begangenen Routen Gruben an, in die sie regelmäßig kleinere Mengen von Nahrung und Wertsachen ablegen. Ähnlich wie bei Nagetieren dient es dem Vorrat und der Sicherung vor Raubzügen fremder Lebewesen. Nicht immer findet ein Ronk-Hai seine von ihm gegrabene Grube wieder – diesen Verlust legen die Ronk-Hai dem großen Dur-Gâsh als Huldigung zugrunde. Ein Ronk-Hai verspürt einen großen Drang nach dem Besitz von Erdschätzen, was wohl auf die Lebensumstände dieser Rasse zurückzuführen ist. Die Gier nach mehr ist stark, ob die Wertigkeit bekannt oder geschätzt ist, spielt hierbei keine Rolle. Dafür stiehlt, plündert, lügt, besticht und betrügt er, wie er nur kann. 

Die Ronk-Hai sind an keine unserer Tages und Nachtzeiten gebunden, da es in den Höhlen überwiegend dunkel ist. Daher sind sie an der Erdoberfläche überwiegend nachtaktiv. Sie halten sich ausschließlich am Boden auf. Sie können nicht auf Bäume klettern, kommen aber mit felsigem Terrain gut zurecht und beweisen hier äußerste Geschicklichkeit. Sie sind sehr ausdauernd und zäh und kommen wochenlang mit wenig, bis gar keiner Nahrungsaufnahme zurecht. Sie können pro Nacht mehr als 50 Kilometer zurücklegen und an Flüssigkeit genügt ihnen das Tauwasser was sich auf Felsen niederlegt. Tagsüber schlafen sie in ihren Höhlen, Erdbauten und Felsspalten, welche sie von Zwergen oder anderen Lebewesen übernommen haben.


Fremdrassen:
Trifft ein Ronk-Hai eine fremde Rasse im eigenen Revier an, versucht er sie zu verjagen. Angriffslustig baut er sich drohgebärdend mit hoch aufgerichteten Pranken, ähnlich wie bei Raubkatzen, vor ihrem vermeintlichen Feind auf, zieht die Leftzen, bleckt die Zähne und gibt Laute wie Spucken, Fauchen, Grollen und Knurren von sich. So wird drohend zur Kenntnis gegeben, dass sich der andere vom Acker zu machen hat. In der Regel bleibt es dabei, sie machen also ihre Drohungen nicht wahr.

Aber im Extremfall geht der drohende Ronk-Hai zum Angriff über. Er duckt sich dabei und wirft sich wenn nötig blitzschnell auf seinen Gegner. Ausgestattet mit vielen kleinen Dolchen, die flink und gekonnt zum Einsatz gebracht werden. Manchmal kommt es aber auch zu Kämpfen, die mit Bissen ausgetragen werden.

Zur Abwehr rollt er sich auf den Rücken und pariert mit Zähnen und Krallen. Scheint dies aussichtslos rollt er sich zusammen und zieht seinen stark behaarten Kopf zum Schutz zwischen die Beine. Die ledrige Haut der Ronk-Hai ist durch die Gegebenheiten unter der Erde gegen viele äußerliche Verletzungen schmerzunempfindlich geworden, was ihm Aufgrund seiner geringen Größe und seines Verhaltens oftmals zugutekommt.


Flexibilität:
In Zeiten des Krieges gehen die Ronk-Hai nicht nur Kompromisse durch Lebensumstände, Glaubens und Berufsänderungen ein, sondern nehmen auch unter Umständen langfristige Nachteile in Kauf, um kurzfristig Zustimmung zu erzielen und das bedeutet oftmals das Aufgeben der eigenen Meinung – teilweise oder ganz – zum Vorteil einer anderen Meinung, welcher man größere Chancen auf allgemeine Zustimmung und Lebenserwartung einräumt.


Leben mit anderen Uruks:
Das Rau oder Haradnin haben die Ronks erst in Zeiten des Krieges kennengelernt. Zuvor gab es bei ihnen ähnliche Gebräue die aus Sporen von Pilzen ihrer Höhlen gewonnen werden, die aber von der Wirkung nicht annähernd dieser und weitaus verträglicher für sie waren. Die Ronk-Hai genießen kein hohes Ansehen bei anderen Uruks. Sie sind unter den Uruk-Rassen mit eine der missgestaltetsten und garstigsten Erscheinungen. Dazu kommen noch die geistigen Eigenschaften, die diese Rasse so verhasst machten: Verschlagenheit, Hinterlistigkeit, Opportunismus, Faulheit und List. Sie haben Scheu vor anderen Uruk-Rassen und halten sich nur gelegentlich, oder wenn die äußeren Umstände sie dazu zwingen in der Nähe ihrer Ansiedlungen auf.

Verbreitung

Ort

Vorkommen

eigene Zucht?

Bemerkungen

Lugbûrz

Dol Guldur

Udûn

Gorgoroth

Doraz-Mor

Dushgoi

Nûrn

Cirith-Ungol

Rest-Murdur

Ronkbûrzum

Uruk-Goi

Gundabad

Rest-Nebelgebirge

Taubûrz

ehem. Angmar

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