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Shatraug-Goth Angmar-ob

Name Shatraug-Goth Angmar-ob
Attribut der Hexenkönig von Angmar
Titel Shatraug-Goth
ursprüngliches Volk Numenórer
Domäne Macht, Herrschaft, Terror, Kontrolle, Tyrannei, Zerstörung, Untote
typische Zauber Furcht, Nekromantie, Kontrolle

der Hexenkönig von Angmar


Der Hexenkönig ist der mächtigste und gefürchtetste aller Nazgûl. Er ist sehr alt und erhält seine gewaltige Macht durch den unermesslichen Willen Saurons. Der Hexenkönig ist sowohl ein gerissener Stratege als auch ein tödlicher Zauberer. Seine verhüllte und gepanzerte Gestalt ist ein Schrecken für all seine Gegner und seine Gegenwart auf dem Schlachtfeld beinahe gleichbedeutend mit einem Sieg des Bösen.


Geschichtliches

Obwohl sein Reich Angmar vor nunmehr tausend Jahren unterging, spukt der düstere Name des Hexenkönigs noch heute durch die Höhlen und Lager der Orkstämme des nördlichen Nebelgebirges. Viele Dushatâr der Gegend verehren ihn als mystischen, entrückten Göttersohn, der einst zurückkehren und seinen Herrschaftsanspruch erneut einfordern wird. In den Ruinen seiner ehemaligen Festung Carn Dûm hat sich ein stetig wachsender Zirkel ruchloser Hexer niedergelassen, um in finstren Ritualen sein Erbe zu bewahren und die Lande Arnors mit Schrecken und Terror zu überziehen. In Gundabad, am Berg Gram und an anderen wichtigen orkischen Stützpunkten oder Siedlungen des Nordens genießt der Shatraug-Goth größte Verehrung. Vielerorts misst man ihm beinahe denselben Stellenwert zu wie dem Shakhbûrz, mancherorts gerät das Auge gar mehr und mehr in Vergessenheit, indes die Anbetung des Hexenkönigs der eines Gottes gleichkommt.

Shatraug-Goth

Krone des Shatraug-Goth als Symbol des Kults

Zudem durchstreifen noch immer Geister, Wiedergänger und andere Kreaturen aus dem Gefolge des Shatraug -Goth sein altes Reich Angmar (z.B. Grabunholde). Viele von ihnen stehen noch immer treu zu ihrem Herren und versuchen verzweifelt, ihren Kampf gegen die Erben Arnors fortzuführen. Obwohl sie sich allem Lebenden meist feindselig zeigen, ist es einigen wenigen Dushatâr schon gelungen, sie in seine Dienste zu zwingen, insbesondere wenn seine Ziele denen des Hexenkönigs entsprachen. Viele krude Vorstellungen, die in Murdur Reaktionen von einem Klopfschütteln bishin zu einem kleinen Krieg hervorrufen könnten, haben hier den Weg in den Kult um den Hexenkönig gefunden.

In Minas Morgul unterhält der Hexenkönig keinen öffentlichen Kult. Er ist der Herr über die Stadt sowie über die Gesamtheit der Kulte der Neun und bestimmt über sie, wenn es ihm beliebt, nach eigenem Gutdünken. Zu einer Audienz in seiner Feste in der Dushgoi'mor gerufen zu werden, kann die Ausstattung mit höchsten Würden bedeuten, oder aber das entsetzliche Ende einer Laufbahn. Selbstverständlich umgibt sich der Hexenkönig nur mit hochrangigen Kultisten, die allesamt Sklaven seines Willens sind.

Die Legende von Er-Mûrazôr der Númenórer

Besondere Aspekte

Der Hexenkönig ist der mächtigste und gefürchtetste aller Nazgûl. Er ist sehr alt und erhält seine gewaltige Macht durch den unermesslichen Willen Saurons. Der Hexenkönig ist sowohl ein gerissener Stratege als auch ein tödlicher Zauberer. Seine verhüllte und gepanzerte Gestalt ist ein Schrecken für all seine Gegner und seine Gegenwart auf dem Schlachtfeld beinahe gleichbedeutend mit einem Sieg des Bösen. Kein anderer Diener Saurons kommt dem Hexenkönig in Stellung und Macht auch nur annähernd gleich.


Der Glaube im Volk

Gründe für einen Uruk an dem Glauben zu diesem Nazgûl fest zu halten

Jeder Uruk der längere Zeit in Dushgoi verbringt, kommt mit der einzigartigen Aura des Shatraug-Goth in Berührung. So der Uruk dieser dauerhaften mentalen Belastung standhalten kann, ohne dabei seinen eigenen Willen zu verlieren oder verrückt zu werden, wird er einen Hang verspüren dem Shatraug-Goth zu folgen und bindet sich durch diese unterbewusste Prüfung an den Kult des Ersten. Der maßgebliche Grund vom Glauben nicht abzulassen ist ein stetiges Gefühl der Belohnung, wenn der Glaube gefestigt und gelebt wird.

Ein Abwenden vom Glauben geht mit schweren temporären geistigen Krankheiten einher. Je länger der Uruk am Glauben festhält, bevor er sich abwendet, desto schwerer ist der mentale Verfall, bis hin zu einer sabernden leeren Hülle.

Besondere Merkmale von Gläubigen Uruks

Ein gläubiger Uruk zeichnet sich maßgeblich durch seine bedingungslose Loyalität zum Einen und seinen Vorgesetzten aus. Den Willen eines Gläubigen zu brechen, gestaltet sich mehr als schwierig. Geistig schwache Uruks sind oftmals schizophren. Ein sich abwendender Uruk ist nicht selten unzurechnungsfähig und geistig labil.

Der Uruk und sein Glaube, und was er dafür tut

Der Glaube wird weniger offen praktiziert, als bei anderen Kulten üblich. Dies geht damit einher, dass es keinen öffentlichen Kult des Shatraug-Goth gibt. Daher werden im Stillen bei günstigen Gelegenheiten Opfer dargebracht. Dies kann ein Uruk allein oder auch eine Gruppe von Gläubigen durchführen. Die Anwesenheit eines der seltenen Shatraug oder Thrak lässt das Spektakel weniger unbemerkt von Statten gehen, macht es aber wiederum zu einem unvergesslichen Ereignis aus Zweikämpfen und rituellen Morden Unwürdiger. Dabei wird nicht selten das Blut des Opfers über die beiwohnenden Uruks gespritzt. Zudem finden Uruks Stärkung in ihrem Glauben, wenn sie einen unwürdigen Uruk seines Amtes entheben.
Shatraug Goth

Shatraug-Goth by SeSa


Bos'Shatraug-Goth - Der Kult des Hexenkönigs

Aufbau des Kultes

Der Hauptsitz des Kults befindet sich in der Dushgoi. Daraus resultierend ist dies auch der Ort, an dem die Ausbildung zum Shatraug, Dushatâr oder Thrak beginnt und vollendet wird. Besondere Strukturen oder Rangordnungen gibt es keine. Der Kult ist also so strukturiert, wie alle anderen auch.

Über Allem thront der Shatraug-Goth. Darunter ist die höchste erreichbare Ebene des Kultes: der Durgoth Îstugal Shautraug-Goth’ob. So ein Uruk es bis an diese Position schafft, ist er in der auch der Einzige und löst so den Vorgänger ab. Sie sind nur in der Gegenwart des Shatraug-Goth zu sehen. Sie leiten also den Kult und geben die Befehle des Nazgûl selbst direkt weiter an die Goth Îstugal Shatraug-Goth’ob. Diese wiederum führen den Kult nach außen hin und interagieren mit anderen Îstugal um Messen, Zeremonien oder Lehren vorzubereiten. Die letzten beiden Stufen bestehen aus Îstugalu gefolgt von den lernenden Fauthugalu.

Ausbildung

Thrak

Einem Thrak des Bos’Shatraug-Goth direkt gegenüber zu stehen geht in der Regel mit anschließendem Schmerz, Kontrollverlust oder mentalem Terror einher. Falls nicht, so wird der Thrak auf andere Weise den Glauben eines Uruks und seinen Gehorsam prüfen.

Ein Uruk wird vom Shatraug-Goth selbst zum Thrak berufen, jedoch ohne es zu wissen. Vielmehr ist es der Allgegenwärtige Terror, der den Uruk dazu treibt, wenn er ihm denn standhält. So beginnt der Weg eines Thrak mit mentalem Terror und er endet nur in der Vollendung des Thrak Sein oder mit dem Tod des Uruk. Nicht wenige Thrak Fauthugal wunden sich, den Kopf zerfurchend, am Boden um dem Terror zu entgehen.

Der Thrak ist also ein sehr willensstarker Uruk, welcher den Glauben und die Moral der Gläubigen hoch hällt indem er ihnen diese beiden mit Hass, Terror, Angst und Kontrolle überzieht. Ein mächtiger Thrak ist in der Lage in gewisser Weise in den Kopf eines Uruks einzudringen und ihn so ohne körperliche Anstrengungen zu terrorisieren.

Shatraug

Sobald ein seltener Repräsentant des Kultes angetroffen wird, handelt es sich dabei meist um einen Shatraug. Sie strahlen allesamt eine Aura der Macht aus und streben danach dem Ersten in Erscheinung und Auftreten möglichst gleich zu kommen. Nur die mächtigsten unter ihnen beherrschen die furchteinflößendsten Formen der Magie.

Ein Shatraug wird in der Regel ein Uruk mit langem starken Glauben, welcher von den Shatraug aus der Mitte der Gläubigen genommen wird. Der Wunsch diese Position auszuüben, kann mit einem direkten Zusammentreffen des Shatraug-Goth und dem Uruk selbst einhergehen. Da diese Begegnung erst einmal mental und körperlich überstanden werden muss, handelt es sich bei den vorhandenen Shatraug bereits von vornherein um willensstarke und belastbare Uruks. Außerhalb der Dushgoi trifft man die eh schon seltenen Shatraug noch seltener an. Eine Ausnahme hierbei ist das alte Reich Angmar.

Der Lernprozess, und damit Ausbildungsprozess, eines Shatraug im Kult des Shatraug-Goth ist stetig und die Grenze zwischen Nûrlal und Îstugal fließend. Ebenso gibt es keine konkrete Ausbildung. Ein Uruk entscheidet sich für die Laufbahn eines Shatraug im Namen des Ersten (wie oben bereits angerissen) in der Regel nach einem direkten Zusammentreffen mit dem Shatraug-Goth. So es dem Uruk möglich ist, sucht er sich dann einen bereits praktizierenden Shatraug und begleitet dessen Weg. Nach einiger Zeit wird der lehrende Shatraug sich vom angehenden Shatraug trennen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist der angehende Shatraug ein Îstugal und damit vollwertiger Shatraug. Von nun an wird der Uruk nach größerer Macht streben und sein Können stets erweitern und verfeinern.

Die Shatraug des Shatraug-Goth haben es sich nicht zur Aufgabe gemacht Gläubige zu Terrorisieren, sondern ihren Willen und Glauben zu stärken. Dies tun sie durch Predigten, Lehren, Opfer und Erzählungen über den Ersten.

Dushatâr

Es ist nicht klar, ob es je einen Dushatâr im Kult des Shatraug-Goth gab. Doch gäbe es ihn, wäre er derart mächtig, dass ihm sein Wille zur Gänze geraubt wäre und er somit ausschließlich an der Seite des Ersten zu sehen wäre.

Abgesehen davon würde der Dushatâr jedes Magiewirken mit einer geistigen Implosion bezahlen, was ihn spätestens dann zu einem willenlosen untoten Diener des Ersten macht.


Einstellung zu anderen Kulten

Der Shatraug-Goth ist dank seiner einzigartigen Stellung im Heer Saurons niemandem Rechenschaft schuldig und hat nahezu uneingeschränkte Befehlsgewalt. Daher steht er jeglichen anderen Kulten so lange eher positiv gesinnt gegenüber, wie sie für den Fitgnau dienlich sind und Befehle anstandslos befolgen.